Kulturelle Darbietungen am Eröffnungswochenende
Koreanischer Garten im Erholungspark eröffnet
Liebesgruß aus Korea:
Seit dem ersten Aprilwochenende 2006 ist der Erholungspark Marzahn, direkt am LabeTo gelegen, um eine Attraktion reicher. Nach den Chinesischen, Japanischen, Balinesischen
und Orientalischen Gärten eröffnete der 4000 Quadratmeter große Koreanische Garten. Unter reger Anteilnahme Berliner Prominenz sowie Anwesenheit des koreanischen Botschafters wurde der neue
Park als ein weiteres Kleinod der Gartenkunst im Berliner Osten eingeweiht. Koreanische Chormusik und die Auftritte verschiedener Volkskunstensembles aus dem Land der Morgensonne
stimmten auf die neuen Gartenfreuden aus dem fernen Osten ein.
Der Garten ist von drei Glaubensrichtungen geprägt, die im koreanischen Volke verbreitet sind. So sind Elemente des
schamanistischen Volksglaubens, die Formensprache konfuzianistischer Lehren und Einflüsse buddhistischer Lebensphilosophie erkennbar.
Der Garten ist ein Geschenk der koreanischen Hauptstadt Seoul anläßlich der Asien-Pazifik Wochen in Berlin 2005 an die Berliner Bürger.
Der Park hat übrigens einen Bruder in Deutschland mit gleichem Geburtsdatum. Im Grüneburgpark in Frankfurt/Main entstand zur selben Zeit ebenfalls ein Koreanischer Garten, den Korea anläßlich der
Frankfurter Buchmesse 2005, die dem asiatischen Land ein Sonderthema widmete, den Bürgern der Stadt am Main schenkte.
Deutschland hat Korea im Gegenzug einen Berliner Platz spendiert, der in der dortigen Hauptstadt mit einem Stück Mauer und einer Bärenskulptur an die Freundschaft zwischen
dem deutschen und dem koreanischen Volk erinnert.
Von Karli Mehra, Berlin, 2006.
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